Weaningprozedur bei AIR-Leben
Weaning bei AIR-Leben entspricht einer medizinischen Prozedur im außerklinischen Setting, die entsprechend den klinischen Leitlinien von einem in der Beatmung erfahrenen Facharzt unter Aufsicht der Pneumologin und Inhaberin, Frau Dr. Kemeter, durchgeführt wird. Wichtig ist dabei, dass es sich dabei- anders als bei Intensivpflegediensten - um eine permanente ärztlich durchgeführte Therapie und Diagnostik handelt. Hierfür erfolgt eine wochentägliche, ausführliche Visite bei jedem Patienten in unserer Weaning-Einheit mit Festlegung der individuellen Weaningschritte und Optimierung der Grunderkrankungen. Sämtliche Basisuntersuchungen, wie Ultraschall von Abdomen, Herz, Zwerchfell oder Pleura, EKG, BGA, Polygraphie, Labor, Beatmungsein- und -umstellungen, NIV-Einleitungen, High-Flow-Therapien, FEES-Untersuchungen sowie Ergo-, Physiotherapie, Logopädie und tägliche atmungstherapeutische Begleitung gehören zu unserem Repertoire. Durch eine engmaschige konsiliarische Zusammenarbeit mit den Fachbereichen HNO, Neurologie/Psychiatrie, Psychologie, Allgemein- und Zahnmedizin können unnötige Krankenhauseiweisungen verhindert werden.
Wichtig ist, dass unsere Weaning-Einheit AIR-Leben von den Krankenkassen und Krankenversicherungen explizit als eine IPReG-konforme Einrichtung für Entwöhnung anerkannt und genehmigt ist. Deshalb dürfen Patienten, bei denen noch ein Weaning-Potential festgestellt werden kann, alternativ zu WeanNet-Zentren oder spezialisierten Rehaeinrichtungen zu AIR-Leben verlegt werden. Hierbei ist ganz klar eine Abgrenzung zu Intensivpflege-Diensten gegeben.